Netto- oder Bruttopreise
Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, passt Bulido die Preisdarstellung im Angebot automatisch an den Empfänger an — Sie müssen pro Angebot nichts umschalten. Das gilt für das Angebots-PDF und die Angebotsdetailansicht.
Ihre Preisliste führen Sie netto
Preise in der Preisliste geben Sie immer als netto (ohne MwSt.) ein — eine klare Grundlage. Die MwSt. kommt erst im Angebot hinzu. Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, trägt die Preisspalte in der Preisliste den Zusatz (netto), damit es keine Missverständnisse gibt.
So sieht ein Angebot für verschiedene Kunden aus
Bulido erkennt den Kundentyp daran, ob ein Firmenname oder eine USt-IdNr. hinterlegt ist:
- Geschäftskunde (hat Firmenname oder USt-IdNr.): Jede Position zeigt die vollständige Aufteilung — Nettopreis · Nettobetrag · MwSt.-Satz · Bruttobetrag — und die Zusammenfassung listet Brutto, Netto und MwSt. nach Sätzen aufgeschlüsselt.
- Privatkunde (ohne Firmenname und USt-IdNr.): Positionen zeigen nur den Bruttopreis und Bruttobetrag (den Betrag, den der Kunde tatsächlich zahlt), die vollständige Aufteilung netto/MwSt./brutto erscheint nur in der Zusammenfassung.
- Nicht umsatzsteuerpflichtig: Das Angebot ist einfach — Preis und Betrag, ohne MwSt. und ohne das Wort „brutto".
Unabhängig vom Layout führt Bulido intern immer beide Beträge (netto und brutto) — es unterscheidet sich nur, was der Kunde sieht.
Wenn ein Angebot noch keinen Kunden hat
Hier gibt es nichts einzustellen — ob netto oder brutto, entscheidet allein der Kundentyp. Solange ein Angebot ein Entwurf ohne zugeordneten Kunden ist, werden Preise standardmäßig netto angezeigt; sobald Sie einen Kunden auswählen, übernimmt dessen Typ (Geschäfts- oder Privatkunde).
MwSt.-Satz im Angebot wählen
Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, stellen Sie den MwSt.-Satz im Abschnitt Angebotsdetails ein. Neue Angebote starten mit dem Standard-MwSt.-Satz aus den Unternehmenseinstellungen, sodass Sie meist nichts ändern müssen.
Die Liste ist auf die Sätze beschränkt, die für Bau- und Renovierungsarbeiten tatsächlich gelten — in Polen 23 %, 8 % (Arbeiten im sozialen Wohnungsbauprogramm) und 0 %; in Deutschland 19 %, 7 % und 0 %.
Ein Satz für das ganze Angebot
Standardmäßig gilt ein Satz für alle Leistungen und Materialien im Angebot. Sie ändern das Feld und das ganze Angebot folgt.
Verschiedene MwSt.-Sätze in einem Angebot
Wählen Sie Verschiedene MwSt.-Sätze im selben Feld, wenn ein Auftrag mehrere Sätze verbindet — etwa 8 % für die Wohnung selbst und 23 % für Arbeiten außerhalb des Wohnungsbauprogramms. Bei jeder Position erscheint dann ein kleiner Satz zum Bearbeiten (anklicken und aus der Liste wählen), jeweils mit Ihrem Standardsatz als Ausgangswert. In der Zusammenfassung wird die MwSt. dann in eigene Zeilen aufgeteilt — MwSt. 23 %, MwSt. 8 % — mit dem Betrag je Satz.
Nicht umsatzsteuerpflichtige Personen sehen diese Felder nicht — ihre Angebote enthalten keine MwSt.
Verbindung zur Umsatzsteuer
Der Abschnitt Steuern in den Unternehmenseinstellungen steuert alles:
- Sie sind umsatzsteuerpflichtig: Der Standard-MwSt.-Satz ist verfügbar, und die Preise folgen dem Kundentyp wie oben beschrieben.
- Sie sind nicht umsatzsteuerpflichtig: Der Standard-MwSt.-Satz erscheint nicht, und Angebote zeigen immer Nettopreise (es gibt keinen MwSt.-Satz zum Anwenden).
Das ist eine Absicherung. Ein Bruttoangebot eines nicht umsatzsteuerpflichtigen Anbieters wäre technisch nicht korrekt.
Wie geht es weiter
Wenn Sie Ihre Umsatzsteuerpflicht oder den MwSt.-Satz ändern, lesen Sie Unternehmensdaten vor dem ersten Angebot einrichten. Sobald ein Angebot vorbereitet ist, können Sie die E-Mail vor dem Senden des Angebots in der Vorschau prüfen.
Zuletzt aktualisiert am 15. Juni 2026